Sonntag, 17. September 2017

Schnorcheln um die Daymaniyat Islands im Oman soll ein Geheimtipp bleiben!

Meine Geheimtipps, Lieblings-Orte und Entdeckungen zu verraten, ist mir bisher nie sehr schwer gefallen... gerne teile ich mit euch, wo es besonders schön oder wo die Aussicht besonders gut ist, welche Reise-Route mir gefällt und wie ihr auch an eher überlaufenen Orten noch viel Ruhe und Natur geniessen könnt.
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Dieses Mal jedoch, unterwegs auf einem kleinen Motorboot von Muscat (Maskat) im Oman in Richtung Daymaniyat Inseln ist mir bewusst geworden, dass es hier um ein kleines, fast unentdecktes und unbekanntes Paradies geht. Wir schwammen über noch intakte Korallen-Riffe, die auf keinen Fall überrannt und zerstört werden sollen wie schon so viele Andere - wenn ich auch weiss, dass oft nicht der Tourismus (alleine) schuld daran ist.
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Dann wurde mir bewusst, dass ich den Ort nicht geheim halten und verstecken kann... Viele Omani wissen um ihr Paradies und im Oman wird der Tourismus stark gefördert - da wird ein solch schönes Juwel sowieso nicht unentdeckt bleiben.
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So teile ich diesen absoluten (noch-) Geheimtipp gerne mit euch und empfehle euch dafür auch gleich, mit welchem Anbieter ihr als Natur liebende Schnorchler guten Gewissens hinausfahren und eine wunderbare Zeit beim Entdecken all der kleinen und grossen Meeresbewohner haben könnt.
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Die ca. 18 km von der Omanischen Küste gelegenen 9 Daymaniyat Inseln mit den über 22 bisher bekannten Tauch- und Schnorchel-Spots erreicht ihr mit dem Schnellboot eines erfahrenen Guides ab al Mouj Marina (the Wave) in ca 45 Minuten.

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Unser Guide Fahad hat uns mit seiner grossen Ruhe, immer einer Prise Humor und viel Liebe zur Natur und zu den Tieren die sehr unterschiedlichen und abwechslungsreichen Schnorchel-Plätze und ihre Besonderheiten erklärt.

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Dann hatten wir viel Zeit, selbst zu schnorcheln und die Unterwasserwelt zu entdecken. Hier um die Daymaniyat Islands könnt ihr Meeres-Schildkröten, verschiedenste Korallen, Schwarzspitzenriffhaie, Mantas, Stachelochen, Kalamare, kleine, grosse, bunte und unauffällige Fische sowie viele andere Tiere zu entdecken - einfach ein Unterwasser-Traum!
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Im September (und manchmal auch schon ab dem frühen Sommer) ist vor der Küste des Oman Whale Shark - Saison. Seid ihr schon einmal einem Walhai (Link) begegnet? Diese sanften, gepunkteten Riesenfische zu sehen, war natürlich auch unser Ziel! Obwohl dies nicht geklappt hat, waren wir nicht enttäuscht... Die Natur lässt sich eben nicht planen und all die anderen Meerestiere haben den Tag auch so erfüllt.
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Auf den Daymaniyat Inseln brüten nicht nur Schildkröten, sondern auch viele Zugvögel und heimische Vögel wie zum Beispiel Seeadler. Deshalb dürft ihr die Traumstrände der ansonsten recht kargen Inseln zwischen Sommer und Oktober nicht betreten. Sie sind jedoch auch von Schiff aus gesehen wunderschön.
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Die ganze Region ist ein Natur-Reservat und deshalb ist es besonders wichtig, mit einem verantwortungsvollen und Natur liebenden Guide unterwegs zu sein. Wir hatten das grosse Glück, genau mit einer solchen Organisation mitzufahren, die ich euch nun besonders ans Herz legen möchte:
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Daymaniat-Shells Sea Tours (link) bieten euch hier alles, was ihr euch nur wünschen könnt! Traumhafte Touren zu den schönesten Korallen-Riffen und Schnorchel-Spots, persönliche Betreuung, kleine Gruppen, zur Verfügung gestellte Schnorchel-Ausrüstung, Badetücher, zu Essen und zu trinken, günstige Preise und vor Allem einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur.
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Dass wir all unseren Abfall wieder mitnehmen, hatten wir ja schon als selbstverständlich erwartet. Unser Guide Fahad hat aber auch die Geschwindigkeit gedrosselt und das Schiff gewendet, um im Meer schwimmenden Abfall herauszufischen und mitzunehmen. Auch grössere Strand-Reinigungen hat er mit seiner Crew schon durchgeführt, denn er erträgt es einfach nicht, wenn "sein" Paradies leidet und vermüllt wird. Das hat mich sehr beeindruckt!
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Wenn ihr im Oman in Muscat / Maskat seid und schnorcheln mögt, empfehle ich euch Daymaniat-Shells Sea Tours von Herzen. Schon der Kontakt via e-mail (in Deutsch oder Englisch möglich) ist sehr nett und informativ, alles klappt und ist gut organisiert. Das wichtigste ist mir jedoch, wie bewusst, liebevoll und beschützend hier mit dem Meer, mit den Korallenriffen und all seinen Bewohnern umgegangen wird.
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Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S.  / Links und Empfehlungen

Kürzlich hat Traude vom Rostrosen-Blog (hier) einen spannenden und hilfreichen Beitrag zum Thema Mikroplastik (und was man dagegen tun kann) geschrieben, untermalt mit wunderschönen Unterwasser-Fotos, welche ihre Tochter deren Freund in Ägypten aufgeommen haben. Der Post zeigt, wie auch wir hier weit auf dem Festland etwas für die Meere und für die dortige Unterwasserwelt unternehmen können indem wir Mikroplastik vermeiden. Hier (Link) mehr dazu.

Bei Bunt ist die Welt (link) findet ihr noch viel mehr unterschiedlichste Wasser-Themen und Wasser-Bilder, welche letzte Woche zusammengetragen wurden.

Die wunderbare Natur unter Wasser zeige ich gerne auch beim Sonntagsglück (hier) - tatsächlich war auch der Sonntag unser Schnorchel-Tag.
Auch beim Natur-Donnerstagzeige ich gerne die Natur unter Wasser.





Sonntag, 3. September 2017

Sydney - Beeindruckende Fahrt über die Harbour Bridge und Maut-Falle

Mit dem Auto von weit her durch die letzten Hügel in Richtung Sydney zu fahren und in der Ferne die ersten Hochhäuser zu sehen, ist ein ganz besonderes Gefühl.
Wir konnten Anfangs kaum glauben, dass wir bald da waren, fuhren durch Aussenquartiere, näherten uns den von weitem gesehenen Hochhäusern und bemerkten, dass diese immer noch nicht die Innenstadt, sondern ebenfalls Vororte waren.
Ja, Sydney ist gross und mit gut 5 Millionen Einwohnern (ca. so viele wie Berlin und München zusammen!) die grösste Stadt Australiens.
Doch dann ging es plötzlich schnell... Schilder wiesen auf die Harbour Bridge hin und obligatorische Maut-Gebühren (Toll Charges) wurden angekündigt - zahlbar nur mittels einem elektronischen System (Tag) oder mit einem hinterlegten Konto (Pass)... beides hatten wir als Touristen natürlich nicht!
Was tun? Auf der mehrspurigen Autostrasse mit ziemlich dichtem Verkehr blieben nicht viele Möglichkeiten: Weiterfahren - das ist unsere Route - und schauen, was passiert...
Und da lag sie auch schon vor uns: die Sydney Harbour Bridge und die Innenstadt im Hintergrund.
Ein beeindruckender Anblick: So hatten wir die Harbour Bridge noch nie gesehen. Aus allen möglichen Perspektiven hatten wir das Wahrzeichen Sydneys schon angeschaut und fotografiert, aber nun selbst darüber zu fahren war ein spezielles Erlebnis. Ein wenig gehörten wir nun dazu und wir wussten, dass man uns aus den Hochhäusern als kleines "Spielzeugauto" im grossen Verkehrsfluss wahrnehmen konnte, genau so, wie wir aus den Panorama-Fenstern des Shangri-La Hotels jeweils auf die "kleinen" Autos herunter geschaut hatten.
Die Konstruktion der Harbour Bridge sieht tatsächlich auch aus dieser Perspektive grossartig und fast überwältigend aus. Von den Einheimischen wird sie jedoch entsprechend ihrer Form simpel "Coat Hanger" (Kleiderbügel) genannt.
All die Stahlträger und die ca. 6 Millionen Nieten der Brücke zu streichen dauert jeweils um die 10 Jahre und verbraucht 30'000 Liter Farbe (mit Spritzpistolen aufgetragen). Sobald die Malerarbeiten einmal "beendet" sind, wird gleich wieder angefangen. (Wiki-Link für mehr Infos)
Die Sydney Harbour Bridge gilt als "breiteste Brücke der Welt mit langer Spannweite": darüber führen insgesamt acht Strassenspuren (wovon eine Bus-Spur), zwei Bahngleise, ein Fahrradweg und ein Fussweg. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer (bei einer Panne soll man auf Hilfe warten) sowie für die Tageszeit-abhängige (2.50-4.00 AUD)  Maut wird die Brücke rund um die Uhr überwacht.
An die Maut dachten wir bei der Überquerung der Brücke längst nicht mehr, auch angehalten wurden wir nirgendwo. Alles gut also?

Tatsächlich müsst ihr aber die Gebühr auch bezahlen, wenn ihr weder Tag (elektronische Übermittlung) noch Pass (Hinterlegtes Konto) habt und die Sydney Harbour Bridge in Südliche Richtung (in Richtung Innenstadt) benutzt. In Richtung Norden (stadtauswärts) ist sie kostenlos.
Die einzige (leider etwas umständliche) Alternative ist das Begleichen der Toll Charges (Maut-Gebühr) innerhalb von zumeist 48, manchmal bis 72 Stunden via Telefon.
Am Besten fotografiert ihr schnell die entsprechenden Schilder am Strassenrand, sobald ihr sie seht und somit bemerkt, dass ihr auf eine Maut-Pflichtige Strasse oder Brücke fährt. Auf den Schildern ist jeweils auch die Telefonnummer vermerkt, auf welche ihr innerhalb der nächsten 48-72 Stunden anrufen und die Maut begleichen müsst.
Alternativ könnt ihr vor oder nach der Fahrt online heraussuchen, auf welcher Strecke ihr genau unterwegs sein werdet / wart, und innerhalb von 48-72 Stunden auf die entsprechende (für jede Maut-Strecke eine andere!) Nummer anrufen und bezahlen.
Ignorieren (ja, das haben wir leider getan) ist übrigens bei Weitem die teuerste Methode, zu bezahlen.
Anstatt 2.50-4.00 AUD Maut für die Benutzung der Harbour Bridge plus 55 Cent bis 1.10 AUD Gebühr verlangen nämlich die Australischen Behörden in solchen Fällen zusätzlich 10 AUD Bearbeitungsgebühr (Toll Notice Administration Fee) und die Mietwagen-Firmen belasten eure Kreditkarte mit (je nach Vertrag) um die 75 AUD Bearbeitungsgebühr.

Für die Überquerung der Sydney Harbour Bridge haben wir also insgesamt 88 AUD bezahlt. Unbezahlbar toll war die Fahrt dennoch :-)

Damit euch solche Kosten erspart bleiben, hier zwei praktische Links:
- Offizielle Informationen von RMS Roads and Maritime Sydney (englisch)
- Maut-Informationen für Australien von Global Campers (deutsch)
Hier findet ihr die letzte Etappe: Heisse, grüne Ostküste Australiens - mit Übernachtung in Port Macquarie
und hier die Übersicht zu allen Etappen der Traum-Australienreise

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S. Wenn euch mein Blog mit den Tipps und Reiseberichten gefällt, freue ich mich natürlich besonders, wenn ihr ihn abonniert, teilt und weiterempfehlt... - es wäre doch zu schade, wenn ihr die nächsten Etappen verpassen würdet?  :-)

Donnerstag, 24. August 2017

Heisse, grüne Ostküste Australiens - mit Übernachtung in Port Macquarie

Die Ostküste Australiens zwischen Byron Bay und Sydney ist weniger bekannt, als zum Beispiel die Sunshine Coast und die Gold Coast. Das liegt hauptsächlich daran, dass es eben eine sehr ländliche Gegend mit viel Landwirtschaft  und Natur ohne auffällige touristische Hotspots ist. Mir hat die Region dennoch sehr gefallen und ich habe die Fahrt in Richtung Süden genossen.

Teilweise könnte die grüne Landschaft mit Farmen, Bäumen, Kühen und saftigen Wiesen beinahe in der Schweiz liegen - wären da nicht der Linksverkehr, der eine oder andere typisch australische Baum, die viel grösseren Betriebe und das Meer, welches manchmal am Horizont blau schimmert...

Zwischendurch dämmerte ich auf dem Beifahrersitz etwas weg - und wurde durch ein jähes Bremsmanöver wieder geweckt: eine Entenfamilie, welche die Schnellstrasse zu Fuss überquerte, hatte ziemliches Glück und alle kamen wohlbehalten an. Puh, war ich froh!
Bei Coffs Harbour legten wir eine Pause ein, doch lange blieben wir nicht: der Wind trieb uns den Sand in die Augen und an ein gemütliches Picknick war nicht zu denken.
Als Übernachtungsort suchten wir uns später Port Macquarie aus, wo wir als erstes von einem Aussichtspunkt die mystische Abend-Stimmung an der Küste genossen.
 
Einmal mehr erfuhren wir danach, dass Australier nicht unbedingt dieselben Gewohnheiten wie Südeuropäer pflegen müssen, nur weil es hier auch schön warm ist... wir fanden nämlich nach 21 Uhr beinahe kein Restaurant mehr, welches noch offen war. Die Nacht verbrachten wir im einfachen, aber komfortablen Excelsior Moto Inn, dessen Frühstücksraum ganz im maritimen Stil mir super gefallen hat. Ein Hotel-Tipp, der durchaus eine Empfehlung wert ist!
Die Schnellstrasse A1 und später die M1 führten uns weiter in Richtung Süden, in Richtung Sydney. Was wir in diesen grünen Landschaften weniger erwartet hatten, war die Hitze, welche an diesem Tag herrschte. 42C und mehr (trotz Fahrtwind) war es draussen und wir waren unglaublich froh um die gute Klimaanlage unseres Mietautos.

Die Gegend wurde hügeliger, die Strassen dichter befahren und via Mooney Mooney mit nochmals viel Wasser links und rechts der Strasse näherten wir uns so langsam tatsächlich Sydney...
Wie wir dort direkt in Richtung Innenstadt und über die Harbourbridge steuerten, zeige ich euch dann gerne im nächsten Teil!

Die Fahrt durch so viele grüne und natürliche Landschaften an der Ostküste Australiens zeige ich gerne auch beim Natur-Donnerstag.

Die vorherige Etappe sehr ihr hier: Gold Coast, Surfers Paradise und Byron Bay: Ostküsten - Klischee pur
Die nächste Etappe findet ihr hier: Sydney - Beeindruckende Fahrt über die Harbour Bridge und Maut-Falle
Und alle bisheigen Etappen findet ihr hier: Traum - Australienreise (link)

Liebe Reisegrüsse, Miuh

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Freitag, 18. August 2017

Badenfahrt 2017 - Das schönste Stadtfest der Schweiz!

Nun im Sommer und gerne auch bis in den Spätsommer oder sogar Herbst hinein gibt es viele verschiedene Volksfeste, Stadtfeste, Chilibis und sonstige Events in der Schweiz. Das allerschönste, zauberhafteste, mit den kreativsten und beeindruckendsten Beizen, den entspanntesten Besuchern, den engagiertesten Vereinen und Organisatoren ist für mich jedoch die Badenfahrt (link) in Baden (Kanton Aargau). Ihr seht, ich bin begeistert!
Badenfahrt Baden Stadt Stadtturm Flaggen
Der Haken daran: Eine grosse Badenfahrt gibt es nur alle zehn Jahre... - und das Gute daran: Dieses Jahr ist es wieder einmal so weit! Vom 18. bis 27.8.2017 könnt ihr euch in Baden durch unzählige kulinarische Angebote schlemmen, kulturelle Angebote wie Konzerte, Lichtshows, Theater, Filme, Parties,... bestaunen und auch einfach nur mit Freunden feiern. - Welch ein Glück!

Badenfahrt Fest Festbeiz Cordula
Ich sage euch, ich freue mich so! Einheimische sind in der Zeit der Badenfahrt (und teilweise schon lange vorher) sowieso in einem Ausnahmezustand, nicht wenige nehmen sogar 1-2 Wochen Ferien dafür. Für mich ist es eine perfekte Gelegenheit, die alte Heimat wieder einmal zu besuchen und hoffentlich auch alte Freunde zu treffen.
Badenfahrt Stimmung alte Häuser Stadt Baden


Weshalb Badenfahrt? Meine 9 liebsten Argumente, weshalb ich ein grosser Fan bin:

1. Baden ist auch sonst immer eine Reise oder einen Besuch wert. Das schöne Städtchen mit den knapp 20'000 Einwohnern ist gross genug, dass man hier alles findet (Einkaufsmöglichkeiten, Märkte, Bars, Restaurants, Freizeitangebote,...) aber auch klein genug, um übersichtlich und persönlich zu bleiben. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, Thermalquellen, eine charakteristische Ruine, alte Industriegebäude, vielfältige kulturelle Angebote und liegt schön zwischen Wasser (Fluss Limmat) auf 341 müM und Ruine Stein auf 445 müM
Badenfahrt Baden Stadtturm Stadt Ruine Stein Kapelle

2. Ein riesiges Engagement und Vereinsarbeit: Die verschiedenen Beizen werden von den lokalen Vereinen selbst entworfen, in Fronarbeit gebaut und betrieben. Es sind also nicht die üblichen, professionellen Essensverkäufer am Werk, sondern Quartiervereine, Jugendvereine, Schulen, Sportclubs, gemeinnützige Vereine... Die Bauten sind sehr vielfältig und kreativ, trotzdem sind sie sicher, da in den meisten Gruppen ein Statiker oder Architekt mitarbeitet und die Abnahmen streng überwacht sind.
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3. Wie viele andere auch, hoffe ich jede Menge alte Schulkollegen, Freunde und Bekannte zu treffen. Alle werden da sein: diejenigen, die (noch) in Baden und Umgebung wohnen, diejenigen, die sogar beteiligt sind und bei einer der Beizen mithelfen und eben auch Weggezogene wie ich, die für das grosse Fest zurückkommen.
Badenfahrt Menschen Baden Vespas Fest

4. Baden - und somit die Badenfahrt ist gut erreichbar! Das Festgelände fängt beim Bahnhof an - und dieser ist ein oft angefahrener Knotenpunkt im Schweizer Eisenbahn-Netz. Ihr erreicht Baden aus den meisten Regionen der Schweiz und aus dem nahen Ausland problemlos und in relativ kurzer Zeit. Auch für die Rückreise werden zahlreiche Extrazüge und Nachtzüge eingesetzt. (Link SBB Info) Für regionale Fahrten reicht sogar das Festpass-Armband und ihr müsst kein Ticket kaufen. (Link kostenlose Zonen)
Baden Badenfahrt Bahnhof Eisenbahn Stadt Zug öv

5. All das feine Essen! Durch die verschiedensten beteiligten Vereine und Organisationen wird es eine Vielfalt an Essen und Trinken geben: Regionale, Schweizerische und auch Internationale Köstlichkeiten sind angekündigt. Am liebsten würde ich alle (vegetarischen) Gerichte und jeden Drink ausprobieren - ob das in den zehn Festtagen möglich ist?
Badenfahrt Beiz Menschen Essen Baden Stimmung servieren

6. Badener sind friedlich, fröhlich und (gast-) freundlich! Zürchern sagen ja manche nach, dass sie sehr zackig, cool bis kühl sind. Mir fällt das so gar nicht auf. Bin ich jedoch in Baden, nur 15 Schnellzug - Minuten weiter nördlich, kommen einem die Menschen eben doch mit einem kleinen Bisschen mehr Herzlichkeit entgegen...
Badenfahrt Deux Chevaux freundlich Beiz Festbeiz

7. Ob die Badenfahrt das grösste und das am längsten dauernde Volksfest der Schweiz ist, weiss man nicht sicher. Auf jeden Fall ist es für mich das stimmungsvollste Fest! Die Stadt besteht ja schon aus verschiedenen, teilweise alten, verwinkelten Gassen, Brücken, und Plätzen. Durch all die individuellen, mit Liebe gestalteten Bauten mit Musik, Lichtern und anderen Attraktionen wirkt sie wie verzaubert und gleichzeitig mit all den Menschen wie ein buntes, fröhliches  Gewusel.
Badenfahrt Baden Stadt Häuser Stimmung Licht

8. An der Badenfahrt werden viele Konzerte geboten, welche alle mit dem (sowieso obligatorischen) Festpass-Armband kostenlos sind. Bekannte Schweizer Künstler wie Stefanie Heinzmann, Beatrice Egli, Marc Sway und Adrian Stern treten auf, es gibt aber auch eine alternative Bühne, eine Blues- und Jazzbühne, sowie klassische Musik.
Badenfahrt Baden Brücke Hochbrücke Konzert Bühne Menge Show

9. Das Motto "Versus" bietet spannende Interpretationen zum Thema "Gegensätze". Dementsprechend sind auch die Teil-Festgebiete gestaltet und eingeteilt: Nord versus Süd, Oben versus Unten sowie Alt versus Neu. So bin ich noch mehr motiviert, all die speziellen Orte und ihre Eigenheiten zu entdecken. Auch das Logo der diesjährigen Badenfahrt setzt das Versus - Thema um und gefällt mir gut! Es wurde wie das ganze Fest-Design von der Künstlerin Maja Hürst (link) kreiert.
(c) Badenfahrt 2017 / Maja Hürst

Ein Geheimtipp ist die Badenfahrt für alle in der Region wohnenden natürlich nicht mehr. Aber vielleicht konnte ich euch das Fest etwas näher bringen, falls ihr weiter weg oder sogar im nahen Ausland wohnt?
Badenfahrt Baden Stadt Stadtturm Turm Flaggen beleuchtet

Wenn ihr nun spontan noch Lust habt, die Badenfahrt mitzuerleben und hier möglicherweise noch eine Unterkunft braucht, habe ich good News: über weekend.baden.ch gibt es noch Hotelzimmer, sogar mit Packages, in welchen der Fest-Pass schon inbegriffen ist. Die Preise sind zwar nicht billig, aber völlig im Rahmen - und die Hotels, vor allem das Atrium-Hotel Blume und das Hotel du Parc sind sehr schön.
Badenfahrt Baden Stadt Altstadt Kirche
Auch via Airbnb gibt es noch einzelne Zimmer, aber Achtung: nicht alle sind wirklich in der Stadt, einige sind weit ausserhalb.
Sucht ihr nach einem günstigen Hotel, kann ich euch empfehlen, als Alternative in den Ortschaften entlang der Bahnlinien nach Baden zu buchen. Mit den exzellenten Zug-Verbindungen seid ihr sehr schnell an der Badenfahrt.
Badanfahrt Baden Fest Menschen Menge dunkel
...und... seid ihr dabei?
Allen Badenfahrt - Besuchern ein wunderschönes, magisches Fest und allen liebe Reisegrüsse
Miuh

P.S. 1 Natürlich habe ich noch keine Fotos der diesjährigen Badenfahrt... die hier gezeigten Bilder sind alle anlässlich der "kleinen Badenfahrt" im 2012 mit dem Handy entstanden. Entsprechend ist auch die Qualität nicht perfekt - ich hoffe, die Stimmung und Begeisterung sind dennoch sichtbar.

P.S. 2 Gerne zeige ich meinen Beitrag zur Badenfahrt auch beim Sonntagsglück und bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Begegnungen.