Mittwoch, 29. März 2017

Zurück aus dem Oman - ein Orientalisches Märchen!

Seit gestern bin ich zurück aus dem Oman, einem (noch) etwas weniger bekannten Land auf der Arabischen Halbinsel. Noch immer bin ich überwältigt von den vielen Erlebnissen und Eindrücken, all den Naturschönheiten und den kulturellen Unterschieden.
Wadi Bani Khalid, Oman, Wasser, Pool, Palmen, Oase, Berge
Viele der schönen Orte und spannenden Themen werde ich euch in den nächsten Tagen und Wochen einzeln zeigen, immer untermalt mit Bildern, die euch hoffentlich genauso mitreissen wie mich noch immer! Material gibt es genügend: über 10'000 Fotos habe ich mitgebracht und werde die Qual der Wahl haben.
Masirah Island, Oman, Insel, Strand, Boote, Fischer, Himmel
Eines der grossen Themen werden Düfte sein - sie sind allgegenwärtig im Oman! Nicht nur die Menschen umgeben sich mit unglaublich feinen Parfums (Amouage lässt grüssen...) Auch kommt der beste Weihrauch aus dem Oman - und er wird reichlich verwendet! Düfte und Gerüche wecken Erinnerungen und Fantasien - so habe ich damit ein kleines Stück Oman mit nach Hause genommen und werde zu dem Thema auch ein Giveaway organisieren.
Oman, Souk, Mutrah, Matrah, Muscat, Maskat, Decke, Glas, Fenster
In der Architektur ist das Orientalische auf den ersten Blick zu erkennen. Im Sultanat Oman gibt es keine gigantischen Wolkenkratzer wie in Dubai oder Abu Dhabi. Auf die traditionelle Baukunst wird viel Wert gelegt und die lokale Kultur ist insbesondere auch in den beeindruckenden Bauwerken wie der grossen Sultan Qaboos Moschee oder dem modernen Opernhaus, aber auch bei internationalen Hotels zu erkennen. Reflexionen, Spiegelungen, Symmetrien, Fluchten, Ornamente und Spitzbögen sind wichtige Elemente - super schön, finde ich!
Opernhaus, Oman, Muscat, Maskat, Opera House, Architektur

Long Pool, Hotel, The Chedi, Oman, Muscat, Maskat, Palmen, Spiegelung
Absolut überwältigend und vielfältig ist die Natur im Oman. Hohe, karge Berge mit beängstigend steilen Schluchten; Hügel, Erde, Felsgestein, Kies und Sand in allen Farben und Formen, weisse Strände, Wadis - (zumeist) trockene Flusstäler / Bergtäler, Wüsten, Oasen, Inseln...
Alila Jabal Akhdar, Oman, Hotel, Sicht, Aussicht, Schlucht, View

Wahiba, Wahiba Sands, Wüste, Oman, Dünen, Desert Nights Camp, Desert

Mughsail, Beach, Strand, Salalah, Salala, Oman, Palmen, Meer
Auch der Himmel über dem Land sieht immer wieder anders aus: von den erwarteten goldenen Sonnenauf- und untergängen, über blauen Himmel mit Wattewolken bis zu bedrohlichen Gewitter-Stimmungen.
Sonnenuntergang, Haima, Wüste, Oman, Desert, Abend, Sonne

Masirah, Insel, Island, Oman, Himmel, Wolken, Wüste, Sand

Strassenlampen, Salalah, Salala, Oman, Wetter, Stimmung
Das wichtigste Tier im Land ist das Dromedar. Noch immer wird es verehrt und es ist allgegenwärtig, ebenso wie Ziegen und Esel... Die ersten Dromedare, die wir sahen, entlockten uns einen Jubelschrei! Ehrlich gesagt, die Begeisterung ist im Laufe der Zeit nicht kleiner geworden, doch die Begegnungen wurden immer näher. Sooo lieb, die Tiere!
Dromedar, Kamel, Salalah, Salala, Wüste, Oman

Dromedar, Kamel, Schnauze, Augen, Gesicht, nahe, Oman, neugierig
Es ist gar nicht möglich, nun hier alle Besonderheiten des Landes auch nur anzutönen, aber wie gesagt: Mehr und detailliertere Beiträge werden folgen! Dort wird auch Platz sein für Tipps, Empfehlungen und einzelne Regionen oder Ettappen unseres Roadtrips.

Berge, Bergstrasse, Oman, Strasse, hoch
Nicht vorenthalten möchte ich Euch, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, in den Oman zu reisen: Die Blogger Valeria und Adi von "LittleCITY" haben Ende November von ihrem dreitägigen Stoppover im Oman berichtet. Das tönte gut und sah gut aus... Auf der Seite von Omantourism.de schaute ich die verschiedenen Regionen an und hatte Tränen in den Augen - So schön, unterschiedlich und gleichzeitig unwirklich sahen die Bilder aus!
Wadi, Bergtal, Berge, Tal, Oman, Palmen

Wadi, Bergtal, Oase, Oman, Wasser, Bach, See
Nach sehr vielen Recherchen und Stunden der Planung wurde sie tatsächlich Wirklichkeit: die Reise ins Orientalische Märchen!
Wadi, Bergtal, Oase, Oman, Palmen, Dorf, Tal, Berge
Liebe Reisegrüsse und bis bald, Miuh

P.S. Das Dromedar-Schnäuzchen zeige ich gerne beim "MakroMonday" / Die Himmel zeige ich gerne bei "In Heaven" / die Reflexionen und Spiegelungen zeige ich gerne bei  "Bunt ist die Welt"




Montag, 20. März 2017

Outback-Feeling zwischen Kalgoorlie, Coolgardie und Perth

Nach dem Besuch der geschichtsträchtigen Goldgräberstädtchen Kalgoorlie und Coolgardie führte unsere Reise weiter in Richtung Perth. Auf der knapp 600 Kilometer langen Strecke könnt ihr nochmals viel typisch Australisches Outback erleben! Einige Besonderheiten werde ich euch hier zeigen:
Ein langer Tag mit einer reinen Fahrzeit von ungefähr 6.5 Stunden lag vor uns. Trotzdem - oder gerade deshalb - ist es wichtig, immer wieder Pausen einzulegen, zu trinken, auszusteigen und sich zu bewegen - und die Fahrt mit all den Eindrücken zu geniessen!
Die erste Pause nach Coolgardie legten wir bei der Koorarawalyee Rest Area ein. "In the middle of nowhere" liegt der grosszügige Rastplatz neben der Strasse und es wäre auch möglich, hier kostenlos -> [HIER (link) findet ihr weitere kostenlose Camping-Möglichkeiten] eine Nacht (länger als 24h ist nicht erlaubt)  zu verbringen. Tische und Bänke stehen verteilt unter grossen, Schatten spendenden Bäumen, Toiletten und eine Solardusche stehen ebenfalls zur Verfügung.
Hier sollen auch einmal die in Australien wirklich bis an die entlegensten Orte verteilten öffentlichen Toiletten - Aktuell über 16'000, zu sehen auf der "toiletmap" (link) - gelobt werden! Selbst im Outback, im Dschungel oder auf ziemlich ursprünglichen Inseln stehen sie.

Um den (Betreuungs-) Aufwand und die Auswirkungen auf die Umwelt an solch entlegenen Orten möglichst gering zu halten, wird eine spezielle Technik angewandt: die Composting Toilet (link). Die Fäkalien werden in einem oder zwei Schritten kompostiert und es ist weder Spülen mit Wasser noch ein häufiges Leeren eines Tanks nötig - nur sehr selten muss der fertige Kompost entfernt werden.

Dafür müssen jedoch Regeln eingehalten werden: In die Toilette darf nichts, was nicht vorher die Verdauung durchlaufen hat, sowie Toilettenpapier - also auch keine Rüstabfälle oder ähnliches und schon gar keine anderen Materialien oder gar Chemie!

Für das Toilettenpapier gilt oft "bring your own" und die Sauberkeit der Anlage ist von den Vorgängern abhängig... Aber ich kann euch versichern: im Outback wird man irgendwann bescheiden mit den Ansprüchen.

Nach einer erholsamen Pause und etwas Bewegung ging es weiter durch typische Australische Outback - Landschaften...
Southern Cross liegt 225 km westlich von Kalgoorlie und auch dieser "Stadt" merkt man an, dass sie zu Goldrausch-Zeiten einmal viel grösser ausgelegt war.
Heute wohnen hier noch um 760 Einwohner, die unter anderem in der Landwirtschaft tätig sind. Im Gegensatz zu Coolgardie sind hier kaum alte Gebäude erhalten und so fuhren wir nach einem Tankstopp weiter.
Unterwegs sind entlang der ganzen Strecke (auch schon auf dem ersten Foto oben)  immer wieder Rohre zu sehen: Tatsächlich verläuft hier die "Golden Pipeline" (link), die mit 540 km längste Süsswasser-Pipeline der Welt, die von Perth bis Kalgoorlie führt.

Als 1892/93 der Westaustralische Goldrausch startete, stieg der Wasserbedarf in diesen entlegenen Gebieten enorm an. Ab 1896 wurde Wasser via Eisenbahn bis Kalgoorlie gebracht und bereits ab demselben Jahr wurde die Golden Pipeline geplant und 1903 fertiggestellt. HIER (link) könnt ihr die ganze Geschichte nachlesen.

Welche Erleichterung die Goldfields Pipeline gebracht hat, zeigt nur schon der Preisunterschied: Der Wasserpreis sank um 96% im Vergleich zur Zeit, als Wasser via Eisenbahn transportiert werden musste. Bis heute werden übrigens 33'000 Haushalte, sowie Minen, Farmen und andere Betriebe mit Wasser aus dieser Pipeline versorgt!
Immer weiter und weiter... An solchen Landschaften kann ich mich kaum sattsehen. Geht es euch nicht auch so?
Auch Roadtrains könnt ihr immer wieder sehen. Ein grosser Fan von Lastwagen bin ich sonst ja nicht, aber dieser schöne Truck in blau und Chromstahl hat mir doch gefallen!
Der beeindruckendste Transport, den ich während unserer Outback - Fahrten sah, war jedoch dieser hier: Ein halber, geladener Riesenbagger, gezogen von einer Zugmaschine, die wiederum durch eine dicke Eisenstange verbunden war  mit einer weiteren Doppelmotorigen Zugmaschine. - Irgendwie muss ja schliesslich so ein 700 Tonnen schwerer Bagger auch zu den Goldminen bewegt werden!
Unsere Reise hingegen führte uns wieder nach Perth, wo wir Freunde trafen, unseren Camper abgaben und uns für die weiteren, unterschiedlichen Reisepläne von unserem Freund verabschiedeten, der uns bis hierher begleitet hatte.

HIER (link) findet ihr mehr zum Thema: Ankommen in Perth und weiter gehts... mit Tipps zu einem praktischen Hotel für 's Ankommen oder Abreisen und zum Flughafen mit den verschiedenen Terminals.
Zur Übersicht aller bisherigen Ettappen: Traum - Australienreise: West- und Ostküste (link)

Die bisherige Reise im Südwesten Australiens war wunderbar, doch zu Ende war damit unsere Zeit in Australien noch lange nicht! Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich hier weiter begleiet :-)

Liebe Reisegrüsse, Miuh






Samstag, 11. März 2017

Coolgardie - Noch ein Goldrausch!

Die (beinahe-) Geisterstadt Coolgardie liegt nur gerade 40 Kilometer Südwestlich von Kalgoorlie.
1892 wurde hier Gold gefunden und schon wenige Stunden nach Bekanntwerden machten sich hunderte Goldschürfer auf den Weg und gründeten die Stadt. 1898 war Coolgardie die drittgrösste Stadt Australiens mit ca. 15'000 Einwohnern und nochmals etwa gleich vielen Bewohnern in der näheren Umgebung.
Nachdem der Goldrausch vorbei war, sank die Einwohnerzahl rapide wieder ab und Coolgardie wurde zu einer Geisterstadt. Heute wohnen hier um die 800 Personen und die alten Gebäude wurden schön wieder hergerichtet und dienen nun als Touristenattraktionen. Dieser eigentliche "Lost Place" ist also nicht ganz verloren, sondern wird wenigstens äusserlich erhalten.
Jedes Gebäude hat seine Geschichte und diese zu entdecken, macht grossen Spass - ihr erfährt immer wieder etwas über die damaligen Menschen und ihr Leben.

Das Coolgardie Hotel ist eines der zwei verbliebenen Pubs...

Im Warden's Court Building befand sich das Departement für Minen und Petroleum / Erdöl. Heute beherbergt es das Goldfields Exhibition Museum.

Im Old Gaol war das Gefängnis von Coolgardie untergebracht - und bevor dieses fertig gebaut war, wurden Angeklagte sogar einfach an einen Baum, den Gaol Tree angebunden bis zum Gerichtsverfahren.

Das Marvel Bar Hotel war eines der vier Gästehäuser, welches um 1916 (als der Goldrausch schon vorbei war) noch geöffnet war. Um 1926 wurde es in einem Zyklon beschädigt und anschliessend in der aktuellen Form wieder aufgebaut. Heute ist darin die RSL (Eine Organisation für aus dem Krieg zurückgekehrte Soldaten) untergebracht.

Coolgardie ist wirklich einen Besuch wert, all die alten Gebäude haben mich sehr beeindruckt. An diesem Ort, mit dem weiten Outback rundherum fällt es leicht, sich in Gedanken 120 Jahre zurück und in die Zeit des Goldrausches zu versetzen.

Mögt ihr diese fast noch lebendige Geschichte auch so?

Liebe Reisegrüsse, Miuh


P.S. Hier (link) findet ihr den Überblick über alle bisherigen Ettappen der Reise
und hier (link) den Bericht zum Thema Super-Pit Goldmine und grosse Maschinen in Kalgoorlie-Boulder
und die nächste Etappe: Outback-Feeling zwischen Kalgoorlie, Coolgardie und Perth

Samstag, 4. März 2017

Super-Pit Goldmine und grosse Maschinen in Kalgoorlie-Boulder

Schon oft haben wir gesagt: "In Australien ist alles etwas grösser!" In der Goldgräberstadt Kalgoorlie-Boulder trifft dies definitiv zu!

Auf dem Bild täuschen die Grössenverhältnisse noch etwas, doch diese Baggerschaufel alleine (ohne Bagger) wiegt 68 Tonnen, fasst weitere 70 Tonnen Erz (32m3) und kostet 1.3 Mio Australische Dollar. Der ganze Bagger ist für 18.5 Mio AUD zu haben. Nicht gerade ein Schnäppchen - Da muss sich das (Gold-) Geschäft schon lohnen!
Doch von Anfang an... Wir fuhren von Esperance her kommend (link zum Bericht) in die Goldgräberstadt Kalgoorlie-Boulder (link) ein, die im Westaustralischen Outback um die 600 km östlich von Perth liegt.
Wohngebiete mit einfachen Häuschen säumen die Strasse und im Zentrum kommt ihr zur Hannan Street, an der noch heute die Viktorianischen Gebäude aus der Zeit der Jahrhundertwende stehen.
In der Stadt wohnen kapp 31'000 Menschen, wovon ca. 550 direkt bei der nahen Super-Pit Goldmine angestellt sind. Nach Goldfunden von Paddy Hannan im Jahr 1893 begann der Goldrausch in der Region (link), immer mehr Goldgräber folgten, und Kalgoorlie wuchs. Immer weiter wurde gegraben und verschiedenste Bergwerke reichten immer tiefer in den Boden.
Heute wird die Super-Pit Mine als Tagbau betrieben und dehnt sich über ca. 3.5 km Länge, 1.5 km Breite und 350-500 m Tiefe aus. Längst wurden die alten Stollen vom riesigen Loch verschluckt und es ist die (seit 2016 nur noch) zweitgrösste Goldmine Australiens entstanden.
Von einem Lookout aus könnt ihr die riesige Mine überblicken und zuschauen, wie weit unten die "kleinen Bagger" arbeiten und Gestein auf die "Kleinen Lastwägelchen" laden... Wie Spielzeug sieht da unten alles aus! - Natürlich eine Täuschung, wie ihr später noch sehen werdet...
Aus der Super Pit werden pro Jahr ca. 700'000 Unzen, das heisst 20'000 Kilogramm Gold produziert. Pro 1 Million Tonnen Gestein / Erz ergibt sich um 250 bis 300 Kg Gold, oder bildlich gesprochen: Im Durchschnitt befindet sich in jedem 7. Lastwagen (maximale Ladung pro Fahrzeug: 225 Tonnen) ein Golfball - grosses Stück Gold mit einem Gewicht von ungefähr 0,5 Kg.
Tatsächlich kommt es da stark auf den Goldpreis an, ob sich das Geschäft überhaupt lohnt, denn der Aufwand ist enorm! 
Jeder dieser Lastwagen hat 2'300 PS, wiegt alleine 166 Tonnen und kann mit maximal 225 Tonnen Erz beladen werden werden. Eine Tankfüllung beträgt 3'790 Liter und die Dinger fahren bis zu 55 kmh schnell. 40 dieser Muldenkipper mit einem Wert von je 4.4 Mio AUD sind in der Mine unterwegs.
Schaufelbagger von Komatsu (hier rechts), wie ihr ihn schon auf dem ersten Bild gesehen habt, gibt es nur vier in der Mine. Sie wiegen 710 Tonnen pro Stück und haben 40'20 PS auf zwei Motoren verteilt. Eine Tankfüllung (13'500 Liter) kostet über. 4'800 AUD, dauert etwa 8 Minuten und nachgetankt wird normalerweise zwei mal pro Tag. Auch die Pneus sind mit 40'000 AUD pro Stück nicht ganz günstig, im Schnitt halten sie 4'500 Arbeitsstunden. Eine volle Schaufel des Baggers enthält bis zu 70 Tonnen Erz und somit wird die Mulde eines Lastwagens (links auf dem Bild) in ca. 4 Schaufelladungen gefüllt (maximial 225 Tonen).
Die Fahrer dieser riesigen Gefährte sind in vier Teams von je 80 Personen eingeteilt. Sie arbeiten im Rythmus: 7 Tage Tagschicht / 7 Tage frei / 7 Tage Nachtschicht / 7 Tage frei. Eine Schicht dauert 12 Stunden, der Betrieb läuft also rund um die Uhr. Lastwagenfahrer bringen pro Schicht etwa 18 Ladungen aus der Mine und Schaufelbaggerfahrer füllen um die 675 Ladungen oder 150 Lastwagen voll Erzgestein.
Die Superpit ist übrigens nicht eine pure "Men's World", Frauen sind beim Arbeitgeber gerne gesehen, denn sie gelten (im Durchschnitt) als vorsichtigere und weniger grobe Fahrerinnen, was Einsparungen bei Verschleissteilen und beim Pneuverbrauch bedeutet - Bei den Kosten, die ihr oben gesehen habt, ein gewichtiges Argument!
Die Super Pit Goldmine könnt ihr vom Super Pit Lookout (link) überblicken und die Arbeit in der Mine beobachten. Geöffnet ist der Lookout zwischen 7 Uhr Morgens und 7 Uhr Abends. Nebenbei erfährt ihr auf Schautafeln viel Spannendes zum Betrieb und ihr könnt neben einem Bagger, auf einer Baggerschaufel oder auf ausgedienten Riesen-Pneus den Grössenvergleich wagen!
Wenn ihr den Betrieb noch etwas näher sehen und genauer erklärt haben möchtet, könnt ihr via Kalgoorlietours (link) eine 1,5 oder 2,5 Stündige Tour buchen. Sicherheitsbedingungen: Langes Oberteil, lange Hosen, sowie gute, geschlossene Schuhe, nur Gesicht und Hände dürfen frei sein und auch 0,0 Promille Alkohol ist Pflicht, sonst werdet ihr nicht mitgenommen!
In Kalgoorlie selbst (hauptsätzlich an der Hannan Street) findet ihr verschiedene gemütliche Restaurants und Bars. Am coolsten ist es, Abends bei noch sommerlich warmen Temperaturen auf einem der Viktorianischen Balkone zu sitzen, hinaus auf die Hannan Street und den Turm des Kalgoorlie Courthouse zu blicken und die spezielle Stimmung in der Goldgräberstadt zu geniessen.
Der Himmel über Australien ist für mich immer wieder etwas Besonderes, wie hier mit der schmalen Mondsichel, 4 Tage nach Leermond.

Wäre ein Leben in dieser weit abgelegenen Stadt etwas für euch? Noch heute werden ja teilweise grössere Goldnuggets gefunden, was immer wieder Glücksjäger und Hobby-Goldsucher anzieht.

Liebe Reisegrüsse, Miuh


P.S. hier die weiteren Berichte: 
Vorherige Etappe: Esperance-Kalgoorlie via Scaddan und Norseman (link)
Übersicht über die einzelnen Etappen unserer Australienreise (link)
Und die nächste Etappe: Coolgardie - Noch ein Goldrausch! (link)

Quellenangabe für enthaltene Informationen und Zahlen: Super Pit - Lookout / Super Pit Mitarbeiter / Wikipedia